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Heilkräuter Hausapotheke
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Der Zimt ist in den Tropen heimisch und hierzulande vor
allem als Gewürz für Weihnachtsgebäck bekannt. Im Gebäck erfüllt der Zimt auch
eine wichtige gesundheitliche Aufgabe, denn er stärkt die Verdauung und hilft
beim Zuckerstoffwechsel. Daher wird in den Lebkuchen das Mittel zu ihrer
Verdauung gleich mitgeliefert.
Weil der Zimt den Blutzuckerspiegel sanft senken kann, ist
er sehr beliebt bei der ergänzenden Behandlung von leichten Diabetes-Fällen
geworden. Man kann ihn auch bei Insulinresistenz und damit verbundenem Übergewicht
einsetzen. Außerdem stärkt der Zimt die Verdauungsvorgänge und wirkt
entkrampfend auf die inneren Organe. Sogar gegen Erkältung und Husten kann der
Zimt helfen.
Wegen des hohen Cumaringehaltes sollte man auf den
billigeren Cassia-Zimt verzichten und den teureren Ceylon-Zimt vorziehen.
Steckbrief
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Wissenschaftlicher Name:
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Cinnamomum zeylanicum
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Pflanzenfamilie:
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Lorbeergewächse = Lauraceae
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Andere Namen:
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Ceylon Zimt, Kanel
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Wichtige Inhaltstoffe:
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Ätherisches Öl, Zimtaldehyd, Kampfer, Gerbstoff, Cumarin,
Salicylate, Schleim
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Verwendete Teile:
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Rinde
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Zubereitungsformen:
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Tee, Gewürz, Ätherisches Öl
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Bezugsquellen:
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Apotheke, Läden
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Sammelzeit:
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In Europa nicht möglich
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Wirkungen:
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antibakteriell, adstringierend, auswurffördernd,
blutzuckersenkend, krampflösend, schmerzstillend, tonisierend
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Anwendungsgebiete:
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Diabetes, Appetitlosigkeit, Blähungen, Bronchitis, Erkältung,
Herzschwäche, Magenbeschwerden, Menstruationskrämpfe, Stoffwechselschwäche,
Übelkeit, Übergewicht, Verdauungsschwäche
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