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Furunkel sind wie besonders dicke Pickel. Die Talgdrüse
eines Körperhaares ist entzündet und schmerzt. Es kommt zu einer rötlichen
Schwellung. Nach einer Weile entsteht Eiter, der manchmal durch die Haut
hindurch als gelblicher Fleck zu sehen ist.
Furunkel treten häufig im Bereich des Gesäßes auf. Man hat
dann Schmerzen beim Sitzen. Auch andere Stellen, die viel Druck aushalten
müssen, sind oft von Furunkeln betroffen.
Bei häufigen und sehr schmerzhaften Furunkeln sollte man
unbedingt einen Arzt aufsuchen. Nur kleine Furunkel darf man selbst behandeln.
Wichtig ist es, dass man den Bereich rund um den Furunkel
sehr sauber hält, damit sich die Krankheits-Erreger nicht weiter ausbreiten
können.
Mit Kamillen-Creme kann man einen Umschlag machen, den man
mehrere Stunden oder über Nacht aufliegen lässt. Bei Bedarf kann man den
Umschlag wiederholen. Der Umschlag hilft dem Furunkel beim Heranreifen.
Entweder schrumpft der Furunkel dann von selber oder er
öffnet sich und der Eiter entleert sich. In diesem Fall sollte man die offene
Stelle anschließend sehr sorgfältig mit einer desinfizierenden Lösung reinigen
und anschließend mit einem Pflaster schützen.
Wann zum Arzt: Bei sehr schmerzhaften oder häufigen
Furunkeln
Schulmedizin: Zugsalbe, Antibiotika, chirurgische
Öffnung
Heilpflanzen: Holunder, Kamille, Ringelblume, Sonnenhut,
Spitzwegerich, Thymian
Ätherische Öle: Teebaum, Kamille, Lavendel,
Sandelholz, Thymian
Hausmittel: Heilerde, Propolis, Schwedenkräuter
Verhalten: Nicht am Furunkel herumdrücken, sehr
sauber halten.
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