Kräuter-Sirup



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Ein Sirup ist eine süße Zubereitung aus Heilpflanzen.

Für Kinder hat Sirup den großen Vorteil, dass er gut schmeckt und daher gerne eingenommen wird. Bei Erkältung, insbesondere bei Husten, hat ein Sirup auch den Vorteil, dass er reizlindernd und schleimlösend auf die gereizten Schleimhäute wirkt.

Man kann einen Sirup wahlweise mit Zucker oder mit Honig zubereiten. Zucker ist billiger als Honig. Honig hat jedoch eigene Heilwirkungen, weil er Vitamine, Mineralien und Enzyme enthält. Aber Honig ist auch empfindlicher als Zucker und darf nicht stark erhitzt werden.

Achtung! Kein Honig für Babies.

Zucker oder Honig wirken beim Sirup nicht nur geschmacksgebend, sondern sie dienen auch der Konservierung des Sirups.

Sirup-Anwendung

Von einem Sirup nimmt man im Erkrankungsfall normalerweise 3 mal täglich einen Teelöffel bis einen Esslöffel ein.

Der Sirup wird einfach mit dem Löffel eingenommen.

Danach lässt man ihn möglichst langsam durch die Kehle gleiten. So kann sich die Wirkung optimal entfalten.

Spitzwegerich-Sirup

Kräuter-Sirup kann mit zahlreichen verschiedenen Methoden hergestellt werden.

Hier folgt eine einfache, bewährte Methode der Sirupherstellung am Beispiel eines Spitzwegerich-Sirups gegen Husten.

Als Süßungsmittel wird Honig verwendet.

Achtung! Kein Honig für Babies.

Sie brauchen folgende Zutaten für den Spitzwegerich-Sirup:

·         25 gr Spitzwegerich-Blätter

·         500 ml Wasser

·         175 ml Honig

 


 

So bereiten Sie den Sirup zu:

·         Geben Sie Spitzwegerich-Blätter in einem kleinen Kochtopf.

·         Gießen Sie das Wasser über die Spitzwegerich-Blätter.

·         Bringen Sie das Wasser mit den Spitzwegerich-Blättern zum Kochen.

·         Nehmen Sie Wasser und Kräuter vom Herd und lassen Sie den Tee 30 Minuten lang ziehen.

·         Filtern Sie die Kräuter-Bestandteile mit einem Sieb ab in einen sauberen kleinen Topf.

·         Stellen Sie den starken Spitzwegerich-Tee erneut auf die Herdplatte.

·         Bringen Sie den Tee zum Kochen.

·         Stellen Sie die Herdplatte auf relativ kleine Hitze, sodass er nur sanft kocht.

·         Lassen Sie den Tee bis etwa auf die Hälfte der Flüssigkeitsmenge einkochen.

·         Bevor der Honig zugefügt werden kann, muss der eingekochte Spitzwegerich-Tee erst etwas abkühlen, damit die Wirkstoffe des Honigs nicht zerstört werden.

·         Lassen Sie den Tee bis auf etwa 40°C abkühlen. Verwenden Sie dazu entweder ein Thermometer oder den kleinen Finger zur Überprüfung der Temperatur (Achtung! Finger nicht verbrühen!).

·         Lassen Sie dann den Honig in den gut handwarmen Spitzwegerich-Tee laufen.

·         Rühren Sie die Mischung gut um, bis sich der Honig in der warmen Spitzwegerich-Abkochung auflöst.

·         Lassen Sie den fertigen Sirup vollständig abkühlen.

·         Gießen Sie den Sirup in eine oder mehrere Flaschen.

·         Beschriften Sie die Flaschen und bewahren Sie sie kühl und dunkel auf.

·         Wenn alles gut funktioniert hat, hält sich der Sirup ein gutes Jahr.

·         Falls nicht, sieht man entweder Schimmel oder man riecht unangenehme Gerüche.

 

Auf die gleiche Weise kann man einen Fenchel-Sirup zubereiten, der gegen Husten und Blähungen helfen kann.


 

Fotoanleitung: Spitzwegerich-Sirup

 

Geben Sie Spitzwegerich-Blätter in einem kleinen Kochtopf.

Gießen Sie das Wasser über die Spitzwegerich-Blätter.

Bringen Sie das Wasser mit den Spitzwegerich-Blättern zum Kochen.

Nehmen Sie Wasser und Kräuter vom Herd und lassen Sie den Tee 30 Minuten lang ziehen.

Filtern Sie die Kräuter-Bestandteile mit einem Sieb ab in einen sauberen kleinen Topf.

 

Stellen Sie den starken Spitzwegerich-Tee erneut auf die Herdplatte.

Bringen Sie den Tee zum Kochen.

Stellen Sie die Herdplatte auf relativ kleine Hitze, sodass er nur sanft kocht.

Lassen Sie den Tee bis etwa auf die Hälfte der Flüssigkeitsmenge einkochen.

Bevor der Honig zugefügt werden kann, muss der eingekochte Spitzwegerich-Tee erst etwas abkühlen, damit die Wirkstoffe des Honigs nicht zerstört werden.

Lassen Sie den Tee bis auf etwa 40°C abkühlen. Verwenden Sie dazu entweder ein Thermometer oder den kleinen Finger zur Überprüfung der Temperatur (Achtung! Finger nicht verbrühen!).

Lassen Sie dann den Honig in den gut handwarmen Spitzwegerich-Tee laufen.

Rühren Sie die Mischung gut um, bis sich der Honig in der warmen Spitzwegerich-Abkochung auflöst.

 

Lassen Sie den fertigen Sirup vollständig abkühlen.

Gießen Sie den Sirup in eine oder mehrere Flaschen.

 

Beschriften Sie die Flaschen und bewahren Sie sie kühl und dunkel auf.

Wenn alles gut funktioniert hat, hält sich der Sirup ein gutes Jahr.

Falls nicht, sieht man entweder Schimmel oder man riecht unangenehme Gerüche.

 


 




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