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Heilkräuter Hausapotheke
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Etwas merkwürdig sieht er aus, der Ackerschachtelhalm, wie
er so am Rand von Feldern oder auf Brachland steht. In der Sommerform sieht er
immerhin aus wie eine richtige Pflanze, aber er trägt niemals Blüten. Die
Frühjahrsform ist ein bräunlicher Stengel und erinnert fast an einen länglichen
Pilz.
Der Schachtelhalm enthält viel Kieselsäure, weshalb er gut
für das Bindegewebe ist. Außerdem reinigt er das Blut, weil er harntreibend und
entgiftend wirkt.
Dadurch ergeben sich schon zahlreiche Anwendungsgebiete. Man
kann den Schachtelhalm zur Stärkung des Gewebes und der Blutgefäße einsetzen.
So hilft er auch, die Durchblutung zu verbessern. Auch bei Krankheiten der
Harnorgane und der Haut kann der Schachtelhalm gute Dienste leisten.
Steckbrief
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Wissenschaftlicher Name:
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Equisetum arvense
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Pflanzenfamilie:
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Schachtelhalmgewächse = Equisetaceae
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Andere Namen:
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Ackerschachtelhalm, Fegekraut, Katzenwedel, Schafheu, Zinnkraut
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Wichtige Inhaltstoffe:
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Kieselsäure, Saponine, Flavone, Kalzium, Kalium, Magnesium
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Verwendete Teile:
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Sommertriebe (das grüne Kraut)
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Zubereitungsformen:
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Tee,
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Bezugsquellen:
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Natur, Apotheke, Läden
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Sammelzeit:
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Mai bis Juli
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Wirkungen:
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blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend,
harntreibend
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Anwendungsgebiete:
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Blasenschwäche, Bindegewebsschwäche,
Durchblutungsstörungen, Hautentzündungen, Krampfadern, Nierenschwäche, Ödeme,
Rheuma
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