Weißdorn



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Der Weißdorn ist ein Busch, der an Weg- und Waldrändern wächst. Manchmal wird er auch in Gärten als Heckenpflanze angebaut. Die zarten, weißen Blüten des Weißdorns haben eine sanft stärkende Wirkung auf das Herz und den Kreislauf.

Das macht sie zu einem Herzstärkungsmittel praktisch ohne Nebenwirkungen. Deswegen wird der Weißdorn gerne bei leichter Herzschwäche und verschiedenen Problemen des Kreislaufs eingesetzt. Besonders gut eignet sich Weißdorn zur Behandlung von Herzbeschwerden im Alter mit all ihren Ausprägungen. Auch einem Herzinfarkt kann man mithilfe des Weißdorns in gewissem Maße vorbeugen, weil die Durchblutung der Koronargefäße verbessert wird.

Man kann den Weißdorn als Tee trinken, als Tinktur einnehmen oder auch als Fertigpräparat, von denen es unzählige gibt.

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name:

Crataegus oxyacantha

Pflanzenfamilie:

Rosengewächse = Rosaceae

Andere Namen:

Mehlbeere, Haakäsen, Hagäpfli, Hagedorn, Hägele, Hagewiepkes, Heckendorn, Wibelken, Wubbelken, Zaundorn

Wichtige Inhaltstoffe:

Flavonoide, oligomere Procyanidine, Glykosid Oxyacanthin, Crataegussäure

Verwendete Teile:

Blüten, Blätter

Zubereitungsformen:

Tee, Tinktur, Tabletten

Bezugsquellen:

Natur, Garten, Apotheke, Läden

Sammelzeit:

Mai und Juni

Wirkungen:

Beruhigend, herzstärkend

Anwendungsgebiete:

Herzschwäche, Altersherz, Angina pectoris, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufstörungen, Nervosität, Schlaflosigkeit, Unruhe, Wechseljahrsbeschwerden




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