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Der süße Honig ist in erster Linie ein Nahrungsmittel, aber man kann ihn auch als Heilmittel nutzen. Das ist sehr praktisch, denn mit dem Honig in der Küche hat man gleich eine Ergänzung der Hausapotheke zur Hand.

Honig wird von den Bienen aus dem Nektar und dem Honigtau von Pflanzen gewonnen, um damit das Bienenvolk zu ernähren. Je nach eingesammelter Pflanzenart hat der Honig nicht nur eine unterschiedliche Konsistenz, sondern auch einen unterschiedlichen Geschmack und verschiedene Inhaltstoffe.

Ein Thymian-Honig, der vorwiegend aus Thymianblüten gewonnen wird, hilft also noch etwas besser gegen Husten als ein durchschnittlicher Honig aus Mischblüten.

Generell wirkt Honig antibakteriell, entzündungshemmend, abwehrstärkend und kräftigend.

Achtung! Kein Honig für Babies, wegen eventuelle Botulinumsporen.

Manuka-Honig

Ein besonders heilkräftiger Honig ist der Manuka-Honig aus Neuseeland. Die Manuka-Pflanze ist verwandt mit dem Teebaum und hat wie dieser stark antibiotische Eigenschaften. Dieser Honig wird in sterilisierter Form sogar von der Schulmedizin als Heilmittel eingesetzt.

Heiße Milch mit Honig

Besonders beliebt ist das Hausmittel heiße Milch mit Honig. Es hilft gegen Husten und Schlaflosigkeit.

Um eine heiße Milch mit Honig zuzubereiten, erhitzt man etwas Milch auf warme Trinktemperatur. Nach dem Erhitzen rührt man einen Teelöffel Honig in die Milch. Dann trinkt man sie in kleinen Schlucken.

Honig-Umschlag

Mit einem Honig-Umschlag kann man Furunkel und andere Abszesse zum Reifen und Abheilen bringen.

Für einen Honig-Umschlag gibt man eine kleine Menge Honig auf eine saubere Kompresse. Diese Kompresse legt man auf den Furunkel und befestigt sie mit einem Verband. Diesen Honig-Umschlag lässt man über Nacht einwirken. Anschließend wird der klebrige Honig abgewaschen.




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