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Bei Blähungen bilden sich Gase in den Därmen. Diese Gase
können durch Verdauungsprozesse entstehen, beispielsweise weil man bestimmte
Nahrungsmittel nicht verträgt. Häufig gehen Blähungen als Winde ab. Das kann zwar
unerfreulich riechen, bringt dem Betroffenen jedoch Erleichterung.
Wenn die Winde nicht abgehen, sammelt sich immer mehr Luft
im Bauchraum. Dies kann sehr schmerzhaft werden. Bei schmerzhaften Blähungen
legt man am besten eine Wärmflasche auf den Bauch. Auch zahlreiche Heilkräuter
helfen gegen Blähungen, die man am besten als Tee in kleinen Schlucken trinkt.
Mit Kräutern kann man die Blähungen sowohl innerlich als
auch äußerlich behandeln. Innerlich zur Verdauungsstärkung und Entkrampfung.
Äußerlich als warmer Umschlag oder Salbeneinreibung im Uhrzeigersinn.
Wann zum Arzt: Wenn die Schmerzen sehr stark sind und
auch andere Ursachen haben könnten, z.B. Gallenkolik, Blindarmentzündung
Schulmedizin: Entkrampfende Mittel
Heilpflanzen: Fenchel, Angelika, Anis, Baldrian,
Goldrute, Ingwer, Kamille, Meerrettich, Melisse, Pfefferminze, Thymian,
Wacholder, Zimt
Teemischung: Blähungs-Tee: Seite 93
Rezepte: Carminativum: Seite 108
Hausmittel: Wärmflasche, warmer Umschlag,
Schwedenkräuter
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