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Den Wacholderstrauch findet man wild in kargen Gegenden. Früher stand er auch in fast allen Gärten, weil er eine ganze Hausapotheke in sich vereinigt. Der Wacholder gehört nämlich zu den Pflanzen, die gegen nahezu alle Krankheiten helfen.

Er regt die Verdauung an, stärkt die Abwehrkräfte, löst den Schleim bei Erkältungen, lindert Schmerzen und Frauenbeschwerden. Es gibt kaum einen Bereich, in dem der Wacholder nicht helfen kann.

Vom Wacholder kann man alle Teile medizinisch verwenden, meistens werden jedoch die Beeren benutzt, als Tee, Tinktur oder Gewürz. Auch das ätherische Öl wird gerne eingesetzt.

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name:

Juniperus communis

Pflanzenfamilie:

Zypressengewächse = Cupressaceae

Andere Namen:

Feuerbaum, Kaddig, Knirk, Kranawitten, Qekholder, Weihrauchbaum

Wichtige Inhaltstoffe:

Ätherisches Öl, Bitterstoff Juniperin, Kampfer, Flavone, Gallussäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Menthol

Verwendete Teile:

Beeren, Nadeln, Holz, Wurzeln

Zubereitungsformen:

Tee, Tinktur, Ätherisches Öl, Gewürz

Bezugsquellen:

Natur, Garten, Apotheke, Läden

Sammelzeit:

April bis Juli

Wirkungen:

antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schmerzlindernd

Anwendungsgebiete:

Verdauungsschwäche, Blähungen, Blasenentzündung, Bronchitis, Gastritis, Husten, Ischias, Kopfschmerzen, Krampfadern, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Mundgeruch, Nervöse Herzbeschwerden, Ödeme, Rheuma, Sodbrennen, Zahnfleischentzündung


 




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