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Ekzeme sind entzündliche Hautkrankheiten, die nicht durch
Krankheitserreger verursacht werden. Als Ursache kommen mehrere Faktoren in
Frage, beispielsweise Allergien, Gifte (z.B. Putzmittel) oder innere Faktoren.
Eine sehr bekannte Art von Ekzem ist die Neurodermitis
(siehe Seite 183). Häufig ist auch das Kontaktekzem, das durch Bekleidung,
Schmuck oder berufliche Substanzen verursacht werden kann.
Bei Ekzemen kommt es zu geröteten Hautstellen, die häufig
mit Bläschen, Knötchen und Krusten einhergehen. Viele Ekzeme jucken stark. Oft
siedeln sich auf der entzündeten Haut Bakterien an, sodass es als Komplikation
doch noch zu einer Infektion der Haut kommt.
Wenn man den Verursacher des Ekzems kennt, sollte man ihn
unbedingt weglassen. Eine Behandlung des Ekzems ist dann in zweiter Linie
sinnvoll. Welche Behandlung und welche Heilpflanze im Einzelfall am besten
hilft, kann sehr unterschiedlich sein. Daher muss man eventuell mehrere
verschiedene Behandlungsmethoden versuchen.
Wann zum Arzt: Bei unklarer Ursache oder starken
Beschwerden.
Schulmedizin: Salben, Kortison-Präparate
Heilpflanzen: Aloe vera, Birke, Frauenmantel, Johanniskraut,
Kamille, Lavendel, Ringelblume, Rosskastanie Salbei, Schafgarbe, Spitzwegerich,
Thymian
Teemischung: Haut-Tee: Seite 95
Rezepte: Neurodermitis-Creme: Seite 133, Kamillen-Creme: Seite 132
Hausmittel: Propolis
Verhalten: Verursacher meiden
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