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Heilkräuter sind prinzipiell auch für erkrankte Kinder gut
geeignet.
Doch das trifft nicht auf alle Heilkräuter zu. Generell sind
Kinder deutlich empfindlicher als Erwachsene. Daher sollten sie nicht nur
geringere Mengen der Heilpflanzen erhalten. Manche starke Heilpflanzen eignen
sich gar nicht für Kinder, weil sie zu intensiv sind.
Beispielsweise ist ätherisches Minzöl zu heftig für Kinder,
vor allem, wenn sie noch klein sind. Ein normaler Pfefferminz-Tee ist jedoch
für die meisten Kinder ab dem Kindergarten-Alter durchaus verträglich.
Bei Säuglingen sollte man extrem vorsichtig mit allen
Kräutern sein. Nur ein dünner Fenchel-Tee und eventuell eine Spur ätherisches
Lavendelöl, stark verdünnt mit Pflanzenöl, kommen für sie in Frage. Bei empfindlichen
Säuglingen nicht einmal das.
Je älter die Kinder werden, desto mehr Heilpflanzen sind für
sie geeignet.
Da die Empfindlichkeit der Kinder sehr unterschiedlich ist,
kann man hierzu jedoch keine pauschalen Empfehlungen geben.
Wählen Sie im Zweifelsfall immer die sanfteste
Behandlungsmethode, die gegen die Gesundheitsbeschwerden hilft.
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