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Beim Schnupfen sind die Schleimhäute der Nase entzündet und
sondern Flüssigkeit ab. Diese Flüssigkeit läuft aus der Nase, wenn man sie
nicht mit einem Taschentuch ausschneuzt.
Meistens geht ein Schnupfen mit einer Erkältung (siehe Seite
163) einher. Es gibt auch allergisch bedingten Schnupfen, der Heuschnupfen
genannt wird, wenn er durch Pollen ausgelöst wird.
Ein Schnupfen kann sehr lästig sein, ist meistens aber nicht
gefährlich. Besonders unangenehm ist es, wenn die Nasenschleimhäute zu
schwellen und die Nase dadurch verstopft wird. Dadurch wird die Atmung
erschwert.
Bei manchen Menschen entwickelt sich ein Schnupfen häufig zu
einer bakteriellen Nebenhöhlenentzündung (siehe Seite 182).
Heilkräuter eignen sich nur bedingt zur erfolgreichen
Behandlung eines Schnupfens. Mit einem Dampfbad kann man jedoch eine verstopfte
Nase befreien.
Wann zum Arzt: Bei Fieber oder Schmerzen im
Gesichtsbereich.
Schulmedizin: Nasentropfen
Heilpflanzen: Frauenmantel, Holunder, Kamille, Linde,
Pfefferminze, Schafgarbe
Ätherische Öle: Cajeput, Pfefferminze, Teebaum
Hausmittel: Gesichtsdampfbad, Schwedenkräuter
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