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Bei Durchfall kommt es zu dünnem Stuhlgang. Das reicht von breiartig bis hin zu wässrig. Häufig wird Durchfall von schmerzhaften Darmkrämpfen begleitet, oft auch von Erbrechen, wenn auch der Magen erkrankt ist.

Für Durchfall gibt es sehr viele mögliche Ursachen. Häufig sind Magen-Darm-Infektionen (siehe Seite 178) durch Bakterien oder Viren, beispielsweise der verbreitete Norovirus. Auch verdorbenes Essen oder seelischer Stress können Durchfall verursachen. Einige chronische Darmerkrankungen, wie beispielsweise Morbus Crohn können Durchfall verursachen.

Bei starken Durchfällen ist vor allem der Wasserverlust gefährlich. Daher muss man unbedingt viel trinken, wenn man starken Durchfall hat. Auch der Ersatz von Salz und anderen Mineralien ist wichtig. Insbesondere Kinder oder alte Menschen sind von einer gefährlichen Austrocknung bedroht.

Viele Kräuter helfen traditionell gegen Durchfall. Dies basiert im allgemeinen auf einer darmberuhigenden Wirkung und teilweise auch auf der Abtötung von Krankheitserregern. In schweren Fällen können Kräuter aber nur begleitend zur ärztlichen Behandlung eingesetzt werden.

Wann zum Arzt: bei starken oder lang andauernden Durchfällen.

Schulmedizin: Kohletabletten, Infusion, bei Bedarf Antibiotika

Heilpflanzen: Kamille, Aloe vera, Anis, Bärentraubenblätter, Birke, Brennnessel, Fenchel, Frauenmantel, Goldrute, Johanniskraut, Königskerze, Pfefferminze, Salbei, Schafgarbe, Spitzwegerich, Thymian,

Hausmittel: Wärmflasche, Propolis

Verhalten: Viel trinken, Salzstangen essen, Zwieback essen




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